Wie schreibt man eigentlich Lesetipps oder Rezensionen?

Eltern geben Kinderbuch-Empfehlungen für Eltern

Lesetipps von Eltern für andere Eltern können ganz unterschiedlich aussehen. Sie können 5 Sätze oder eine Seite lang sein. Sie können sehr persönlich von einem schönen Leseerlebnis berichten oder systematisch die Geschichte und deren Erzählweise analysieren.

 

Auf unserer Homepage werden alle Schneiderbücher mit einer Inhaltsangabe vorgestellt. Deshalb ist es nicht notwendig, im Buchtipp noch einmal den Inhalt eines Buches zusammenzufassen. Wenn euch einzelne Elemente einer Erzählung besonders gefallen haben, könnt ihr aber natürlich gerne darauf eingehen.

 

Andere Eltern möchten gerne Folgendes wissen: Was hat euch oder eurem Kind an dem Buch besonders gefallen? Ist es spannend, lustig oder herzergreifend? Hat es vielleicht bei einem bisher wenig lesefreudigen Kind erstmals die Leselust geweckt? Oder das Interesse an einem neuen Thema? Für welche Kinder ist das Buch eurer Ansicht nach besonders geeignet? Wenn euch das Buchcover oder die Illustrationen gut gefallen, könnt ihr das auch erwähnen.

 

Die folgenden Beispiele von Eltern-Lesetipps, die wir bereits von LeserInnen erhalten haben, helfen dir vielleicht dabei, selbst einen Tipp oder eine Buchrezension zu verfassen. Wie du siehst, gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten, über Leseerlebnisse zu schreiben. In unserer Eltern-Lesetipp Welt, kannst du dich bewerben, an unserer Aktion teilzunehmen: Wir schicken dir ein Buch, über dass du dann schreiben kannst. Unter allen Rezensentinnen verlosen wir 20 Buchgutscheine im Wert von jeweils 50 €, die du im Buchhandel einlösen kannst. Außerdem winkt als Hauptgewinn ein Riesenpaket Lesespaß für die Schulbücherei deines Kindes!

 

Beispiele für Lesetipps von Eltern

 

Sabine aus Berlin
Inspektor Barney, Ein Hunde-Krimi, Band 1, Tatort Hühnerstall
Lesen ist nicht unbedingt die Lieblingsbeschäftigung unserer „Großen“, deswegen lesen wir viel gemeinsam, vor allem vor dem Schlafengehen. Um sie zu begeistern, sollte es etwas mit Tieren sein. Hunde sind ihre absoluten Lieblinge, da lag „Inspektor Barney“ natürlich nahe.
Mir als Mutter hat der Titel gefallen, weil der schrullige Hundecharakter viele Möglichkeiten gibt, beim Vorlesen mit der Stimme zu spielen. Der Liebling meiner Tochter war aber das naseweise Küken, das für ein Buch „einfach alles“ tun würde. Wenn sie vorgelesen hat, hat sie auch manchmal versucht, ihre Stimme zu verstellen. Das war besonders bei dem Bösewicht Kalle sehr lustig! Und sie mochte die vielen schönen Bilder.
Zur Geschichte: Ein Rettungshund im Ruhestand soll die Entführung  zweier Küken aufklären. Er lässt sich nur widerwillig darauf ein und kommt schließlich einer ausgemachten Hühnerverschwörung auf die Spur.

 

Karin aus Mannheim
Sieben Pfoten für Penny, Das Schloss der weißen Pferde
Die Reihe „Sieben Pfoten für Penny“ habe ich als Kind selbst gerne gelesen. Die Tiergeschichten fand ich sehr spannend und ich wollte immer so eine fröhliche Familie wie die Moosburgers. Und welches Kind will keinen Tierarzt als Papa? Trotzdem war ich unsicher, als ich das Buch für meine Tochter (9) gekauft habe. Sie liest sehr viel, besonders Tiergeschichten, mag aber keine komplizierten, langen Bücher. Entsprechend skeptisch war der Blick, als ich ihr das etwas dickere Buch gegeben habe. Aber, wie die Mutter so die Tochter: In einem Rutsch durchgelesen und sofort nach mehr verlangt.

 

Christina aus Hamm
Die Welt der 1000 Abenteuer
Seit ich denken kann, ist Lesen mein größtes Hobby. Leider konnte ich diese Leidenschaft bisher nicht an meinen Sohn Jonas vermitteln. Ob Bilder- oder Wimmelbücher, ob gemeinsam Vorlesen oder allein im Urlaub – irgendwie ist er nicht auf den Geschmack gekommen. Von einem Freund bekam er kürzlich „Die Welt der 1000 Abenteuer“ von Jens Schumacher geschenkt. Ich bin völlig verblüfft, denn seitdem erkenne ich meinen Sohn nicht wieder. Inzwischen hat er schon den dritten Band gelesen. Ihm gefällt offensichtlich die Mischung aus Spannung (Fantasy-Themen mit Monstern, Zauberern usw.) und der Interaktion, denn in diesem Buch entscheidet er selbst, wie die Handlung weitergeht. Wie auch immer: Ich bin begeistert von der Begeisterung meines Sohnes.

 

Conny aus Wermelskirchen
Ellie & Möhre – Ein Pony packt aus
Band 1, Willkommen auf dem Himbeerhof
Band 2, Ponyspuk um Mitternacht
Band 3, Geheim-Mission im Ponystall
Band 4, Ponyglück in Gefahr
Meine Tochter, 9 Jahre und total pferdeverrückt, liebt die Reihe von Dagmar H. Mueller Elli & Möhre – Ein Pony packt aus. Sehr witzig und sehr charmant wird einmal aus der Perspektive der Mädchen und aus der der Ponys erzählt. Jetzt wissen wir endlich, was in Ponyköpfen vor sich geht.
Zum Inhalt :  Ellie und ihr Pony Möhre leben gemeinsam auf dem wunderschönen Himbeerhof. Ellie liebt ihr Pony über alles. Zusammen mit den anderen Kindern auf dem Hof erleben sie mit ihren Ponys viele Abenteuer.  Wir haben bei der Lektüre sehr viel gelacht und hoffen auf weitere Bände!

 

Elke aus Dortmund
Dork diaries, Band 3, Nikkis (nicht ganz so) phänomenaler Auftritt
Ich habe meiner 11jährigen Tochter gerade das Buch Dork diaries:  Nikkis (nicht ganz so) phänomenaler Auftritt mitgebracht. Dork diaries ist eine Comic-Roman-Reihe im Tagebuch-Stil. Darin erzählt das Mädchen Nikki äußerst witzig und selbstironisch von seinen Alltagserlebnissen mit Freunden, Eltern und Lehrern. Die ersten beiden Bände hatte meine Tochter bereits verschlungen. Sie verschwand mit der Beute dann auch direkt in ihrer Höhle (sprich: Kinderzimmer) und die nächsten Stunden durfte sie niemand stören. Abends hatte sie das Buch komplett durchgelesen und kam glücklich und  zufrieden wieder aus ihrem Zimmer. Ich glaube, sie findet sich in Nikkis Erzählungen selber wieder und fühlt sich verstanden wie von einer gleichaltrigen Freundin. Jetzt wünscht sie sich auch noch die nächsten Bände und Nikkis Tagebuch zum Selber-Reinschreiben.

 

Simone aus Heilbronn
Lily Gardens, Reitinternat der Träume, Band 1, Georgies große Chance
Meine Tochter (10 Jahre alt) hat sich in der Schulbibliothek das Buch Lily Gardens – Reitinternat der Träume: Georgies große Chance ausgeliehen. Sie ist zwar gar nicht so ein großer Pferdenarr, aber das Buchcover gefiel ihr. Am Wochenende fing sie dann an, darin zu lesen und war bald ganz vertieft. Als ich sie zum Mittagessen rief, hatte sie bereits das halbe Buch ausgelesen. Sie drückte mich und sagte: „Mama, das Buch ist sooooo toll! Georgie hat ihr Pferd so lieb, aber sie gibt es trotzdem weg, weil sie glaubt, dass ihr Pferd es dann besser hat. Da musste ich ganz doll weinen. Das ist so ein tolles Buch. Ich möchte noch mehr Geschichten von Georgie lesen.“ Was kann man sich als Eltern Besseres wünschen, als ein Buch, dass Kinder so tief berührt?

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