Interview mit Wort-Akrobatin Laura Wood

Die "Poppy Pym"-Autorin im Gespräch mit Bloggerin Simone

Mit “Poppy Pym und der gestohlene Rubin” hat Jungautorin und Wort-Akrobatin Laura Wood ein Debüt geschrieben, das alle begeistert! Von der britischen Presse wird sie sogar mit “Harry Potter”-Autorin J. K. Rowling verglichen – ein Lob, das in der Buchbranche wohl einem Ritterschlag gleicht. Bloggerin Simone von Leselurch.de ist ebenfalls ganz vernarrt in das Zirkusmädchen Poppy Pym und hat Laura Wood einige Fragen rund ums Schreiben und das Leben als Autorin gestellt. Dieses Interview möchten wir euch nicht vorenthalten!

 

Das vollständige Interview könnt ihr auf Simones Blog nachlesen.

 

Liebe Laura, vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst! Dein erstes Buch “Poppy Pym und der gestohlene Rubin” ist erst kürzlich in Deutschland erschienen. Wie fühlst du dich?

 
Hi Simone! Danke, dass du mich auf deinem Blog begrüßt. Es fühlt sich erstaunlich an, dass Poppy Pym in Deutschland erschienen ist und dass alle so liebe Besprechungen schreiben. Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich ein Buch geschrieben habe, und zu sehen, dass es in andere Sprachen übersetzt wird, haut mich um! Es ist sehr seltsam! Ich spreche ein wenig Deutsch, aber weil ich jedes Wort in meinem Buch so gut kenne, kann ich die deutsche Ausgabe tatsächlich lesen. Dadurch glaubt mein Hirn sogar, dass ich die Sprache perfekt beherrsche! Ich habe außerdem das Hörbuch gehört, das war eine ähnliche Erfahrung. Ich liebe es zu hören, wie das Buch zum Leben erwacht!

 

Wie viel von Laura Wood versteckt sich in Poppy Pym?

 
Das ist eine gute Frage! Ich nehme an, da ist ein wenig von mir in all meinen Charakteren, aber ich würde sagen, dass ich Ingrid ähnlicher bin als Poppy. Ich liebe Poppy so sehr, und was ich an ihr am meisten bewundere, ist ihr Mut. Ich wünschte, ich würde so furchtlos sein wie sie! Ich würde sagen, dass wir unseren Sinn für Humor und die Liebe zu Detektivgeschichten teilen – und natürlich die Vorliebe für Zuckerwatte!

 

Hast du einen Lieblingscharakter? Wen aus Poppys Familien- und Freundeskreis würdest du gerne im echten Leben treffen?

 
Ich liebe alle Charaktere, aber ich muss sagen, dass es mir am meisten Spaß bereitet hat, über Fanella zu schreiben. Ich höre ihre Stimme so deutlich in meinem Kopf (wahrscheinlich, weil sie immer schreit!) und sie bringt mich zum Lachen. Ich würde Poppy gerne treffen und sie ganz fest umarmen, aber im Grunde will ich sie wirklich alle treffen!

 

Deine Charaktere – vor allem ihre Namen – und deine Geschichte sind so liebenswürdig und skurril! Woher nimmst du deine Ideen?

 
Das ist so nett von dir! Ich weiß gar nicht genau, woher all meine Ideen kommen. Ich denke, es beruht alles auf dem Setting. Ich hatte die Idee über ein Mädchen zu schreiben, das in einem Zirkus aufgewachsen ist und dort all die großartigen Fähigkeiten erworben hat, aber Probleme damit hat, ein “normales” Leben zu führen. Die Idee des Zirkus brachte viele tolle, verschrobene Figuren mit sich und so kam das eine zum anderen.

 

Welche Kapitel oder welche Szene haben dir am meisten Spaß bereitet? In welchem Setting hast du dich wohler gefühlt – Madame Pyms Wanderzirkus oder Saint Smithen’s?

 
Die Telefonate waren definitiv am spaßigsten zu schreiben. Ich liebe es, in den Stimmen der Zirkuscharaktere zu schreiben, und bin immer selber am Lachen, wenn ich ihre Szenen zu Papier bringe. Sie bringen durch die Telefonate außerdem ein bisschen vom Zirkus nach Saint Smithen’s und das gefällt mir am besten!

 

Was gefällt dir am meisten daran, Schriftstellerin und Wort-Akrobatin zu sein?

 
Wahrscheinlich das Gefühl, etwas fertig geschrieben zu haben! Es kann ein wirklich schwieriger Prozess sein und manchmal fühlst du dich, als wenn es dir niemals so gelingen könnte, wie du es wolltest. Aber wenn es erst einmal soweit ist, ist das Gefühl der Euphorie und des Triumphs einfach magisch!
Ich muss außerdem sagen, dass ich es LIEBE von Menschen zu hören, die mein Buch gelesen haben. Es erscheint mir so unwirklich, dass andere Leute meine Geschichten lesen und sie ihnen gefallen, denn Schreiben kann eine sehr einsame Angelegenheit sein. Wenn mir also jemand schreibt und sagt, wie sehr ihr oder ihm Poppy gefallen hat, bedeutet mir das unheimlich viel – und es ist das beste Gefühl auf der ganzen Welt!

 

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast, Laura!

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