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Tipps und Erfahrungen von Eltern für Eltern

Themenschwerpunkt Leseförderung - Teil 4

Anja W.

Meine Kinder hatten immer viele Bücher zur Auswahl, die vielen Stunden in der Bücherei haben sich ausgezahlt. Außerdem schaue ich immer nach tollen Büchern, die mich selbst interessieren. Wenn die dann im Wohnzimmer liegen, werden sie auch gelesen. Natürlich hat meine Tochter auch endlose Krimiserien gelesen, mein Sohn kiloweise Fußballserien.
Beim Vorlesen wähle ich Bücher, die mir selber gefallen, die Kinder merken ja, ob es mir auch Spaß macht. Abends im Bett dürfen sie noch selber lesen, das verlängert die Wachbleib-Zeit – vielleicht auch ein Anreiz. Und sicher wissen sie, dass meinem Mann und mir Bücher wichtig sind.
Mein Sohn sagte übrigens noch, dass er gerne liest, weil er es gut kann!

 

Dagmar M.

Mein Sohn hat leicht lesen gelernt. Dann allerdings verlor er mehr und mehr das Interesse. Ich habe ihm viele Bücher vorgelegt und sogar kleine „Prämien“ fürs Lesen versprochen, meist ohne Erfolg – die Bücher waren ihm zu langweilig. Es gab aber immer wieder Serien, die ihn dann doch fesselten, z. B. das Sams oder später Eragon. Mein Tipp: Bücher mit dem Kind zur gleichen Zeit lesen. Und dann immer wieder gemeinsam darüber reden, Stellen diskutieren, über andere Stellen gemeinsam lachen. So wird das Lesen „interaktiv“. Und die Kinder haben das Gefühl, von ihren Eltern als gleichwertige Gesprächspartner ernst genommen zu werden. Mitunter wirkt das Wunder und die Kinder kommen aus dem Reden über das Buch gar nicht mehr heraus. Als Eltern staunt man, was für kluge Sachen die eigenen Kinder plötzlich von sich geben.

 

Yvonne S.

Meine Tochter hatte anfangs keine rechte Lust aufs Lesenlernen. Spaß gemacht haben ihr aber die tollen Lese-/Rätsel-Bücher „Lies mal“. Außerdem haben Erstleser-Bücher von Disney sie zum Lesen animiert – die sie sich selbst ausgesucht hat. Die Bücher sind durchgehend illustriert und haben eine sehr große Schrift, sodass auf einer Seite nur 1–2 Sätze stehen. Sie fand es immer toll, wenn sie sagen konnte, dass sie zehn Seiten gelesen hat.
Ich glaube, ein Kind fängt erst richtig an zu lesen, wenn es bereit dazu ist. Was es am Anfang liest, ist völlig egal, Hauptsache, dem Kind macht es Spaß. Danach muss man regelmäßig üben. Wir versuchen jeden Tag mindestens 15 Minuten zu lesen.

 

Im nächsten Teil unseres Themenspecials geht es um außerfamiliäre Leseförderung in Kindergarten, Schule und Bibliothek.

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