• Redaktionstipp Die vier Sommersprossen Yvonne
    Yvonne Hoffmann, Redakteurin

    Die vier Sommersprossen
    Als waschechtes Stadtkind schickte mich meine Mutter fast jeden Sommer ins Zeltlager aufs Land, das in meiner Erinnerung ein einziger ...
     

Praktikum im Verlag – Alba und Poppy

Drei Wochen Urlaub von der Schule

Hey, ich bin Alba, ich bin 14 Jahre alt und gehe in die neunte Klasse. Ich musste mir für dieses Schuljahr einen Platz für ein Praktikum suchen und es ist echt nicht einfach eine gute Stelle zu finden. Es gibt so viele verschiedene Jobs, aber woher soll man wissen, was interessant ist und gleichzeitig Spaß macht! Darum war ich total froh, dass ich vom Egmont Verlag eine Zusage bekommen zu haben. Ich lese gern und kann mir sogar vorstellen, später in einem Verlag zu arbeiten – also, passt doch, oder nicht? Als dann im Februar, kurz nach Karneval meine drei Wochen Praktikum anstanden, war ich echt aufgeregt. Was würde mich erwarten? Meine Unsicherheit wurde mir dann aber genommen, als ich meine neuen Kollegen dort kennen lernte. Ich brauchte nicht in der Ecke zu sitzen und zuschauen, sondern habe spannende Aufgaben bekommen. Jeder gab sich Mühe, mir die Zeit dort interessant zu gestalten.

 

Was mache ich bei einem Praktikum im Verlag?

 

Praktikum Verlag

Alba weiß es besser: „Beim Praktikum im Verlag wird nicht nur gelesen!“

 

Ich habe in vier verschiedenen Abteilungen hinter die Kulissen geschaut: Mein Praktikum führte mich in Redaktion, Marketing, Herstellung und Vertrieb. Die Mitarbeiter haben mir ihre Arbeitsbereiche genau erklärt und ich habe einen Einblick in den Berufsalltag bekommen, aber ich durfte auch viel selbständig arbeiten. Ich hab Artikel geschrieben, Manuskripte ausgewertet, Leserbriefe beantwortet und musste aus der Sicht der Leserinnen Rezensionen zu den neuesten Büchern schreiben. Eines davon war das Buch Poppy Pym. Es hat mir tatsächlich gefallen und wenn ihr wollt, könnt ihr euch meine Rezension dazu durchlesen:

 

Poppy Pym

 

Die 11 jährige Poppy Pym lebt seit sie als Baby in einem Zirkus abgegeben wurde, unter Clowns, Magiern und Akrobaten. Der Löwenbändiger Luigi und sein Löwe Butterblume, der Mirakulöse Marvin und natürlich Madame Pym gehören zu ihrer Familie. Aber eines Tages muss auch sie den Ernst des Lebens kennenlernen, also kommt sie auf ein Internat wo sie es anfangs echt nicht einfach hat.  Woher soll sie denn zum Beispiel wissen, dass man in der Schule nicht auf Bäumen herum turnen darf? Und nicht mal das Frühstück ist so wie zu Hause. Statt Popcorn und Zuckerwatte, gibt es nur Brötchen und Ei. Als aber eine ägyptische Ausstellung im Internat stattfindet und dann auch noch der wertvolle Skarabäusrubin verschwindet, auf dem angeblich ein Fluch lastet, wird es für Poppy und ihre neuen Freunde spannend.

 

Das Buch ist sehr bunt und ausgefallen geschrieben. Es gibt viele verschiedene verrückte und liebenswerte Charaktere. Poppy erzählt ihre Geschichte selbst. Ihre Art und die außergewöhnlichen Vergleiche, die sie gerne benutzt, bringen einen oft zum Lachen. Die Geschichte an sich ist auch mitreißend und der Leser freut sich mit ihr, wenn sie ihre Zirkuskunststücken ihre Freunde begeistern, oder leidet mit ihr mit, wenn sie sich nach ihrer Familie zurück sehnt.

 

Mir hat der chaotische Stil des Buches gut gefallen, auch wenn ich mich erstmal an ihn gewöhnen musste. Poppys Charakter ist sehr gut ausgesarbeitet. Das Buch macht auf jeden Fall Spaß beim Lesen und ich bin gespannt auf einen zweiten Teil. Ich würde Poppy Pym Kindern empfehlen, die gerne lustige, verrückte und spannende Geschichten lesen.

 

von Alba Enciso Nick

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