Enid Blyton

Enid Blyton, eine der weltweit populärsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen, wurde am 11. August 1897 in Beckenham (England) geboren. Schon mit 14 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Nach dem Abitur wollte sie zunächst Musik studieren, entschloss sich dann aber, Kindergärtnerin zu werden. Als Erzieherin, die ihren eigenen Kindergarten gründete, wollte sie nach den Grundsätzen des deutschen Philosophen Friedrich Fröbel (1782-1852) „freie, denkende, selbständige Menschen bilden“. Ihre Liebe zu Kindern, verbunden mit ihrer Leidenschaft für das Erzählen, brachte ihr persönlich Glück und Erfüllung. Gern sprach sie von ihrer kleinen Familie, zu der ihr Mann, ein bekannter Chirurg, und ihre beiden Töchter gehörten. Enid Blyton starb im Alter von 71 Jahren am 19. November 1968 in London.

Enid Blyton schrieb etwa 400 Kinder- und Jugendbücher für alle Altersstufen. Sie verstand es meisterhaft, Kinder und Jugendliche mit spannenden, zeitlosen und fast immer mit Happy End abschließenden Geschichten zu fesseln. Ihre Kindergestalten heben sich deutlich voneinander ab: Jedes Kind ist eine kleine Persönlichkeit; jedes hat auch seine eigenen Schwächen.

Mit 165 Übersetzungen schlägt sie Agatha Christie genauso wie Jules Verne und Georges Simenon und liegt insgesamt an dritter Stelle der Weltrangliste für Übersetzungen, übertroffen nur von Lenin und der Bibel. Enid Blytons Bücher wurden in mehr Sprachen übersetzt als die Shakespeares: nämlich 84. So werden die Bücher von Kindern unterschiedlichster gesellschaftlicher Schichten in vielen Ländern der Erde mit Begeisterung gelesen, z. B. in Skandinavien, Irland, Spanien, Russland, Australien, Neuseeland und Südafrika.

Enid Blyton ist neben Astrid Lindgren die bei den Kindern beliebteste Autorin und ihre Bücher sind Dauer-Bestseller. Die Gesamtauflage ihrer Werke hat die 100 Millionen längst überschritten. Damit ist sie die meistgelesene Kinder- und Jugendbuchautorin der Welt.


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